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Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" 2001/2002 auf Gemeindeebene am 15./16. Mai 2002 Bericht der Bewertungskommission für den Ort Marmecke Im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" hat die Bewertungskommission der Gemeinde Kirchhundem bei der diesjährigen Besichtigung folgende allgemeine Anregungen und besondere Tipps für den Ort Marmecke zusammengestellt. Die Bewertungskommission empfiehlt die Beachtung bzw. Umsetzung einzelner Hinweise, da dies wesentlich zur positiven Dorfentwicklung beitragen kann. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1. Die in den vergangenen Dorfwettbewerben empfohlene Entfernung von Nadelgehölzen wurde bereits sichtbar umgesetzt. Restliche Bestände an Nadelgehölzen sowie Lebensbäumen und Zypressen sollten jedoch nach und nach vollständig durch heimische Laubbäume ersetzt werden. Geeignete Laubbäume sind vor allem Kastanie, Eiche, Buche, Linde, Esche und an Bachläufen die Roterle. 2. Zäune sollten innerhalb der Ortschaften beseitigt werden. Gewünschte Einfriedungen sollten durch Anpflanzungen von Hecken aus Weißdorn, Hainbuche oder Rotbuche erfolgen. 3. Auf chemische Unkrautvernichtungsmittel muss verzichtet werden. 4. Pflnazringe aus Kunststein sollten keine Verwendung finden. Es wird empfohlen, vorhandene Pflanzringe durch eine standortgerechte Bepflanzung zu ersetzen und Stützmauern aus Naturstein zu gestalten (Anlage von Trockenmauern). 5. Intensiv gepflegte Rasenflächen wirken steril und eintönig. Der erste Schnitt sollte daher frühestens nach der ersten Blüte erfolgen. 6. Innerörtliche Rasen- bzw. Wisenflächen können durch das Anpflanzen von Obstbäumen aufgewertet werden. Dies trägt ferner zur Auflockerung des Ortsbildes bei. 7. Bäume und Sträucher sollten artgerecht zurückgeschnitten werden. 8. Auf eine standortgerechte Bepflanzung an Bachläufen ist besonderer Wert zu legen. 9. Standorte von Flüssigkeitstanks sollten unter dem Gesichtspunkt der Ortsbildgestaltung ausgewählt werden und durch Eingrünung mit heimischen Strauch- und Baumarten der Umgebung angepasst werden. 10. Bei Neubauten und Renovierungen sollte auf die Verwendung regionaltypischer Materialien geachtet werden. (u. a. keine roten oder lasierten Dacheindeckungen, keine Klinker, keine Eternitplatten). 11. Die Schaffung von Möglichkeiten zur Plakatierung ("Schwarze Bretter") sollte weiter verfolgt werden, da das Anbringen von Plakaten an Bäumen und Buswartehallen unbedingt zu unterlassen ist. 12. Vorhandene Weihnachtsbaumkulturen sollten in der Ortslage grundsätzlich entfernt werden und die Neuanlage sollte dementsprechend unterbleiben. 13. Innerörtliche größere Bauschuttansammlungen sollten unbedingt entfernt werden. 14. Die intensive Beteiligung der Bürger an der Gestaltung des Dorfelebens wird sehr positiv bewertet (Gründung Dorf AG, Installation der Ideenbox). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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